22.02.2012

von TW / LP

Faschingszug Waischenfeld

Mit 6 Faschingswägen und einigen Fußgruppen sowie rund 500 Schaulustigen kann man schon fast von einer...


Faschingszug Waischenfeld 2012

Mit sechs Faschingswägen und einigen Fußgruppen sowie rund 500 Schaulustigen kann man für Waischenfelder Verhältnisse schon fast von einer Rekordbeteiligung am Gaudiwurm sprechen der sich am 21.02.12 durch die Innenstadt schlängelte. Im Visier der Narren waren die Tetrafunkmaststandorte, der Schulerweiterungsbau in Hollfeld, die nachts beleuchtete neue Radwegbrücke über die Wiesent oder die Windkraftanlagen im Regionalplan des Planungsverbands Oberfranken-Ost.

Einer der reichsten Prinzen der Welt fuhr mit Prinzessin im Cabrio standesgemäß durch die Stadt, hatte er doch fünf Billionen Euro für den Bau eines Gymnasiums in Waischenfeld gespendet. Das neue Waischenfelder Gymnasium, das die Feuerwehr Waischenfeld auf einen Wagen gebaut hatte, wurde nach dem Umzug auch gleich vom Bayerischen Schulminister feierlich eröffnet. Die Feuerwehr Rabeneck war mit der immer beleuchteten und schneefreien neuen Radwegbrücke am Radschnellweg nach Nankendorf angerückt und meinte: „Die teure Brücke strahlt bei Nacht, die ganze Welt darüber lacht“. Ein Faschingswagen aus Langenloh befasste sich mit dem Thema Mobilfunk und hatte einen mobilen Mobilfunkmasten für alle Mobilfunkanbieter dabei. Der Stammtisch Funzel hatte wegen der Diskussionen um die Windkraftstandorte gleich „Funzels Windkraft GmbH AG“ gegründet und meinte, es gibt keine Windfinsternis, nur eine Sonnenfinsternis. Da diesmal keine Musikgruppe dabei war, behalfen sich die Narren mit der Einrichtung einer Musikantenunfallstation nach deren Notaufnahme lädierte Musiker gar grausliche Töne von sich gaben. So ist Waischenfeld spätestens nun um eine Sensation reicher.




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