22.12.2011

von Dieter Jenß / LP

Kulturscheune Obernsees

Die Bauarbeiten für das Projekt "Kulturscheune Obernsees" laufen auf vollen Touren. Seit dem Spatenstich hat sich viel getan.

Zwischenbilanz zogen Bürgermeister Georg Birner und die Verantwortlichen der am Großprojekt beteiligten Unternehmen auf der Baustelle „Kulturscheune Obernsees“. In der Mitte die kleine Sporthalle, links die ehemalige Gaststätte und rechts die denkmalgeschützte und derzeit eingehüllte Scheune. Foto: Jenß


Die Bauarbeiten für das Millionen-Projekt "Kulturscheune Obernsees" laufen auf vollen Touren. Seit dem Spatenstich am 1. Juni 2011 hat sich im und rund um das Gebäude der ehemaligen Gaststätte Knarr/Röthel eine Menge getan. Bei einer Besprechung mit allen am Bau Verantwortlichen zog Bürgermeister eine positive Bilanz des Erreichten. Wir sind im Soll, so der Bürgermeister, der mit einer Fertigstellung im letzten Quartal 2012 rechnet. Das Wetter jedenfalls, so Birner spielte zum Glück mit. Für Jedermann sichtbar ist vor allem der Rohbau der kleinen Sporthalle zwischen der Gaststätte und der derzeit eingehüllten denkmalgeschützten Scheune, in der unter anderen eine Bühne in Verbindung mit der Sporthalle integriert wird. In den nächsten Tagen wird durch die Zimmerei Kögel unter Regie von Polier Uwe Lück das Trapezblech auf die mit einer dreiprozentigen Neigung ausgerichteten Hallendaches aufgebracht, damit dieses winterfest ist. Erste angegangene Maßnahme war unter der Regie der Hummeltaler Baufirma Stiefler die ehemalige Gaststätte, die komplett entkernt wurde und die im Inneren derzeit einen Blick vom Erdgeschoß bis zum Dachgebälk ermöglicht. Zwischenzeitlich gehörte zur großen Sanierungsmaßnahme der Aushub des Bodens bis zu einer Tiefe von einem Meter, zu der auch Stand- und Grundsicherungsarbeiten und der Einbau von Fundamenten gehörte. Geplant ist durch horizontale Mauersägearbeiten die komplette Außenwand zu trennen und Edelstahlplatten zur Vorbeugung gegen Feuchtigkeit einzubauen. Mit der Einbringung der Bodenplatte wird noch vor Weihnachten gerechnet. Zugleich begann die Sanierung des Deckenbelages durch die Firma Kögel. Seit Ende September betreibt mit Volldampf, so Birner, das zuständige Bauunternehmen Pöhner E. GmbH aus Bayreuth unter Regie von Bauleiter Stefan Bayer und Polier Manfred Hacker, den Bau der kleinen Sporthalle. Die Wände der Halle sind aus Stahlbeton hergestellt. Speziell für die Absicherung der Öffnung der Halle zum Festplatz in einer Breite von zwölf und einer Höhe von vier Meter bedurfte es für diese Fensterfront einer Meisterleistung. Erheblichen Aufwand erfordert die Sanierung der denkmalgeschützten Scheune, die unterfangen werden musste, da Sandsteine zu entfernen waren und zudem ein Bodenaushub von einem Meter vorgenommen werden musste.

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