Die Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz

Hunderte Quadratmeter von zartrosa und weißen Blüten, eingebettet in in das satte Grün der Weide, der betörend süße Duft und das wohlige Summen der Bienen. Bedingt durch das milde Klima kann die Fränkische Schweiz auf das größte zusammenhängende Kirschanbaugebiet Europas zurückblicken. Besonders die Süßkirsche reift hier hervorragend. Jetzt, um die aufkeimende Frühlingszeit herum, entfaltet sich die Kirschblüte zu ihrer vollen Pracht. Das wunderschöne Naturschauspiel sorgt weltweit für Aufsehen und muss dem Nonplusultra in Japan in keinster Weise nachstehen.

Rund ums Walberla

Die Ehrenbürg — ein Berg im Nordtal der Fränkischen Alb mit einer markanten Doppelkuppe erstrahlt zu dieser Zeit in einem Meer aus brautweißen Blüten. Der Berg, der von den Franken selbst Walberla genannt wird, liegt inmitten des Kirschanbaugebiets und scheint im Frühling wie in Schnee gebettet. Für Besucher und Wanderer scheint die Region märchenhaft verzaubert, irgendwie nicht von dieser Welt, so betörend verströmt die Armada an Kirschblüten ihren süßen Duft. Umherfliegende Blüten hüllen die Region in einen leichten Schleier aus zarten Farben. Besonders die Region ums Walberla lädt hier zu ausgiebigen Wanderungen durch die fränkischen Kirschgärten ein.

Die Kirschen als Wirtschaftsfaktor

Natürlich werden die Kirschen in der Fränkischen Schweiz nicht nur zu Schauzwecken angebaut. Die Kirschgärten stellen einen wichtigen Faktor des Wirtschaftsgebiets Fränkische Schweiz dar. Trotz des enormen Wirtschaftspotentials und der Agrarwirtschaft hat sich die Fränkische Schweiz ihre Natürlichkeit und Unberührtheit bewahrt. Auf Wanderungen durch das Gebiet trifft man nur ab und an andere Menschen, die Schönheit der Natur kann idyllisch und einsam genossen werden. Ein wenig mehr Technik und Menschen kommen im Juni und Juli zur Kirschernte zum Einsatz. Das Johannifest am 24. Juni und das Kirschenfest Mitte Juli laden hier zu gemeinsamem Feiern des wunderschönen Naturspektakels ein.

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